Berufspraktische Ausbildung:

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Die Berufspraktische Ausbildung (BPA) an der PHGR bezeichnet jene Ausbildungselemente und Module, welche einen direkten Berufsfeldbezug aufweisen. Sie werden von der Abteilung Berufspraktische Ausbildung, den Praxislehrpersonen und Dozierenden der PHGR gestaltet und umfassen:


Praxiseinsätze in Praktikumsklassen auf den verschiedenen Zielstufen.

Das Handeln von Lehrpersonen findet in einem komplexen Beziehungs- und Handlungsfeld statt. Ziel der Berufspraktische Ausbildung an der PHGR ist es, für das Handeln in diesem Zusammenhang die pädagogischen, fachlichen, methodisch-didaktischen Grundlagen zu legen. Im Besonderen sind folgende Zielvorstellungen wegleitend:

Die BPA ermöglicht handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen: Sie orientiert sich an den zentralen Aufgaben der Lehrperson für Kindergarten und Primarschule.

Die BPA baut auf biografisches Lernen: Schul- und Lernbiografien werden thematisiert und darauf aufbauend Berufskompetenzen weiterentwickelt, auf- und ausgebaut.

Die BPA ermöglicht selbstreflexives Lernen: Im Sinne von „Lernen im reflexiven Praktikum“ sind Studierende herausgefordert, ihre berufsorientierten Handlungs-kompetenzen reflexiv aufzubauen und zu verarbeiten.

Die BPA fördert forschendes Lernen als didaktisches Prinzip: Forschendes Lernen soll angehende Lehrpersonen befähigen, ihr Theoriewissen für die Analyse und Gestaltung des Berufsfeldes nutzbar zu machen und auf diese Weise ihre Lehrtätigkeit nicht wissenschaftsfern auszuüben.

Die BPA fördert das soziale Lernen: Alle an der Berufspraktischen Ausbildung Beteiligten arbeiten eng zusammen.

Die BPA regt die gezielte Dokumentation und Reflexion des Lernweges in Form des Portfolios an.

Ohne Einbezug von Kindern und Jugendlichen lassen sich künftige Lehrpersonen nicht ausbilden. Die Verantwortlichen der BPA schenken dem Faktor Belastung von Kindern, Praxislehrpersonen und Kindergärten/Schulen die entsprechende Beachtung.